Erasmus für alle
12.12.2011 - Die Kommission will die sieben EU- Bildungsprogramme zu einem einzigen Programm „Erasmus for All“ zusammenführen. Mit den dafür vorgesehenen Stipendien könnten bis zu 5 Millionen Menschen – fast doppelt so viele wie bisher – einen Teil ihres Bildungswegs im Ausland absolvieren, darunter fast 3 Millionen Lernende in der Hochschul- und Berufsbildung.
Quelle: EVP-Fraktion
Dieses Programm soll mehr Effizienz, einfachere Antragsverfahren,
weniger Doppelarbeit und Synergieeffekte bewirken. Für das neue
EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport
sollen 19 Mrd. € (inklusive 1, 8 Mrd. Euro für
Maßnahmen mit Drittstaaten) im Zeitraum 2014-2020 zur
Verfügung stehen; das wäre eine Steigerung um über 70% gegenüber der
aktuellen Förderperiode. Damit soll vor allem die die Anzahl der
Studien- und Ausbildungsaufenthalte sowie der Freiwilligendienste im
Ausland verdoppelt werden.
Erste kritische Stimmen zu der durch das neue Programm bedingten Vermischung von vorher zielgruppendifferenzierten Programmen lassen eine kontroverse Diskussion im Parlament und Rat erwarten, zumal das Parlament bereits im Vorfeld des Kommissionsvorschlages gefordert hat ( Ziffer 104 der Entschließung vom 8.6.2011 zum mehrjährigen Finanzrahmen), an den Programmen "Jugend in Aktion" und "Lebenslanges Lernen" nicht zu rütteln.
Hintergrund:
Pressemitteilung der Kommission
Häufig gestellte Fragen zu Erasmus für alle
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der Kommission




